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wie gestern

„wie gestern“ (aus den gebundenen worten „Lieder ohne Ton“ von robert minopulos)

es ist noch nicht lange
als es wie gestern war
keine erinnerung wird blass
ein traum wurde wahr
der tag versprach kälte
ich fühlte sie nicht
mit dir an meiner seite
als mich die verlegenheit ergriff
eine kleine blume
sie durfte es dir zeigen
mein atem war geraubt
sie brach für mich mein schweigen

sie war zart gewachsen
für dich mochte sie sein
nicht nur die blume
sie ganz allein
auch ich
wuchs zum liebenden für dich

ich weiss noch genau
als es wie gestern war
jeder tag versprüht ein lächeln
mein wunsch der blieb wahr
seit dieser zeit
liegt deine zartheit eng an mir
ich spüre deine wärme
sie behütet mich
seit dem anfang dieser tage
greife ich nach dir
und jede meiner nächte
fand ich dich im arm bei mir

immer weit geöffnet
für dich ganz allein
nicht nur im schlaf
darf ich vertrauender sein
auch ich
schmiege mich an dich

ich seh es noch vor mir
als es wie gestern war
dein weisses kleid wehte um mich
eine bunte schleife band dein haar
die tränen meiner augen
konntest nur du seh’n
du hast mein herz bejaht
ein leben zu durchgeh’n
an diesem tag
ein engel stand im licht
bis heute bin ich von dir verzaubert
das bild vergilbte nicht

der ring erlaubt zu geben
von mir durfte er sein
ich hab in angesteckt
dein herz nie mehr allein
auch ich
band mich fest an dich

ich leb es jeden tag
als ob’s erst gestern war
die schönheit ist bei mir
es existiert kein graues haar
meine blume ist noch frisch
erst gestern überreicht
sie blüht in meiner seele
im blick der dich bestreift

die jahre sind gezogen
für mich alleine steh’n sie still
jedes der gestern ist noch da
das ich
mit dir
gemeinsam leben will

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