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was du sagst

„was du sagst“ (aus den gebundenen worten „Lieder ohne Ton“ von robert minopulos)

was sagst du zu mir ich soll geh’n
deine augen sind es leid mich zu seh’n
meine kleidung passt nicht in dein bild
ich wirke verwahrlost, schmutzig, und wild
wenn du dir denkst ich wäre nur dreck
dreh dich einfach um
und geh weg

was sagst du zu mir ich soll schweigen
du nimmst meinen worten das recht hier zu bleiben
stellst in frage ob ich klar denkend bin
in meinen sätzen fehlt dir jeder sinn
wenn du meinst dass ich dich damit erheiter
dann dreh dich doch um
und geh weiter

was sagst du zu mir ich soll lernen
die respektlosigkeit zu entfernen
meine eigene meinung zu führen
muss ich mir erst verdienen – das kannst du spüren
du hast das gefühl – ich störe an diesem ort
dreh dich doch um
und geh fort

ich sag dir warum ich so lebe
damit ich menschen wie dir zeichen gebe
du bist der meinung dass ich ärmlich sei
aber ich – leb vorurteilsfrei
wenn du denkst dass du wegweiser bist
nimm nochmal den weg
der hinter dir ist

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